Gurlitts Ex-Anwalt plädiert für ein Raubkunstgesetz – WELT

Ausführlicher Kommentar von RA Dr. Hannes Hartung zu den Eröffnungen der Gurlitt Ausstellungen in Bonn und Berlin. Diese beheben nicht die echten Probleme im Umgang mit Raubkunst in Deutschland, insbesondere im Bereich der Verjährung. Cornelius Gurlitt ist auch nicht für die seit 2002 bekannten und bestehenden gesetzgeberischen Versäumnisse verantwortlich. Er ist auch nicht das Gesicht der Raubkunst, wie die Ausstellung in Bonn glauben machen will.

Quelle: Gurlitts Ex-Anwalt plädiert für ein Raubkunstgesetz – WELT

Happy End für die Studienbücher von Joseph Beuys im ersten großen KGSG Verfahren 

RA Dr. Hannes Hartung hat den Joseph Beuys Estate, Jessyka Beuys und Wenzel Beuys erfolgreich gegen das Land Nordrhein-Westfalen vertreten. In dem ersten großen Verfahren nach dem neuen Kulturgutschutzgesetz wurden gegen die Studienbücher I, III und IV aus „Projekt Westmensch“ ein Ausfuhrverbot verhängt und ein Unterschutzsstellungsverfahren eingeleitet. Er konnte die Eintragung dieser Kunstbücher von Joseph Beuys in die Liste nationalen Kulturgutes mit Hilfe des namhaften Beuys Experten Professor Dr. Helmut Friedel verhindern. Sie sind jetzt auch wieder frei zur Ausfuhr. Dieses große Verfahren zeigt, dass die Behauptungen der Behörden, es gebe keine großen und schwierigen Verfahren nach dem neuen KGSG, unzutreffend sind. Die Befürchtungen der Kritiker des neuen Gesetzes haben sich wohl auch in diesem spannenden Verfahren mit happy end bestätigt.

Quelle: Dr. Hannes Hartung | LinkedIn