Monat: April 2017

Kulturgutschutzgesetz ǀ Neue Schlagbäume für den Kunsthandel — der Freitag

Gute Analyse von Birgit Maria Sturm, Geschäftsführerin des BVDG.

Zudem eine gute Grundlage für ihren Art Talk mit AXA ART auf der Art Cologne mit Staatssekretär aD Grosse-Brockhoff, dem Kunstspediteur Klaus Hillmann und Rechtsanwalt Dr. Hannes Hartung (Moderation)

am 28.04.2017 um 17 Uhr auf der Talk Lounge der Art Cologne.

Quelle: Kulturgutschutzgesetz ǀ Neue Schlagbäume für den Kunsthandel — der Freitag

Handreichung des BKM zum neuen Kulturgutschutzgesetz erschienen

DAS NEUE KULTURGUTSCHUTZGESETZ
Handreichung für die Praxis
 
Herausgeber: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
 
Eine umfangreiche Handreichung der BKM ist soeben erschienen.
 
Auf 385 Seiten enthält die sehr detaillierte Handreichung die Darstellung der wesentlichen Inhalte des neuen KGSG und ihre Bedeutung für die betroffenen Interessensgruppen, den Gesetzestext, ausführliche Erläuterungen (offenbar durch die Redakteure des Gesetzes selbst verfasst), Verordnungen (EU, EG, Syrien, Irak), Unesco-Übereinkommen, Erläuterungen für Sammler, dito für Museen, Münzen und Paläontologie etc. nebst einigen Seiten FAQ und Darstellung möglicher steuerlicher Vorteile.
 
Das Werk empfiehlt sich besonders für Experten und Fachleute.
 

Die Handreichung kann hier heruntergeladen werden.

Eine erste Durchsicht hat ergeben, dass die Handreichung leider nicht
die drängenden und häufig diskutierten Fragen zum neuen KGSG beantwortet, insbesondere zur Definition des „nationalen Kulturguts“ und der tatsächlichen Bedeutung der vielen ungenauen, unbestimmten Rechtsbegriffe im neuen Gesetz. Eine ausführlichere Analyse folgt noch.

VG Berlin, Urteil vom 22. Januar 2015 – Az. VG 1 K 228.11

Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin zu Werken der Sammlung von Florian Karsch (Galerie Nierendorf), dass nach einer Verfahrensdauer von 9 Jahren feststellt, dass bis auf eine Ausnahme kein Werk als national wertvoll einzustufen ist:

Die zulässige Anfechtungsklage des Klägers zu 1. hat in dem aus dem Tenor ersichtlichen Umfang Erfolg. Der angefochtene Bescheid vom 22. Juni 2011 ist hinsichtlich der Werke „Schönheit, Dich will ich preisen“ und „Belebte Straßenszene“ von George Grosz, „Ertüchtigung“ von Hannah Höch, „Zwischen Bäumen stehendes Mädchen“ von Otto Mueller sowie „Zwei nackte Tanzende“ und „Mädchen auf violettem Sessel“ von Ernst Ludwig Kirchner rechtswidrig und verletzt den Kläger insoweit in seinen Rechten (§ 113 Abs. 1 Satz 1 der Verwaltungsgerichtsordnung – VwGO –). Hinsichtlich des Werkes „Brillantenschieber im Café Kaiserhof“ von George Grosz ist er rechtmäßig (nachfolgend I.).

Es steht zu hoffen, dass künftige Verfahren schneller abgewickelt werden.

Quelle: VG Berlin, Urteil vom 22. Januar 2015 – Az. VG 1 K 228.11

TALKS LOUNGE | artcologne

Herzliche Einladung zu meinem Art Talk mit AXA ART auf der Art Cologne am 28. April 2017 um 17 Uhr! Hier spreche ich u.a. mit NRW Staatsssekretär aD Grosse-Brockhoff (CDU), der Geschäftsführerin des BVDG Sturm und einem Vertreter der öffentlichen Hand zum Thema:

Das neue Kulturgutschutzgesetz – jetzt geht es richtig los!
Kunstanwalt Dr. Hannes Hartung im Gespräch mit Kunstexperten.
Lektüre: Ein Leitfaden für die Praxis von AXA ART

Ich würde mich freuen, möglichst viele von Ihnen dort zu begrüßen.

Quelle: TALKS LOUNGE | artcologne