Die Kunst, Kanzleien mit Kunst zu schmücken

Eine Kanzlei, in der leere Wände und ein nichts­sa­gender Eingangsbereich vor­herrschen, ist kein Ort zum Wohlfühlen, aber der perfekte Anlass, sich mit Kunst zu beschäftigen. Ein paar Bilder an der Wand können nämlich Wunder vollbringen, was die Wirkung eines Raums angeht. Da reicht oft schon das eine, mit viel Bedacht gewählte Werk. Man muss ja nicht gleich soweit gehen, seine Räumlichkeiten zur Galerie umzugestalten. Oder doc­h?

Die Kanzlei als Galerie

Dr. Hannes Hartung von der Kanzlei THEMIS Hartung & Partner in München hat vor gut zwei Jahren die Initiative ergriffen und tatsächlich den Empfang sowie das Besprechungszimmer der Kanzlei in eine Galerie verwandelt. Die passend benannte ›GalerieKanzlei‹ liegt in Sichtweite der Münchner Pinakothek der Moderne. Natürlich ist Dr. Hartung selbst Sammler, genauso wie einige seiner Mandanten – schließlich ist er auch ein nicht ganz unbekannter Kunstrechtler.

 

Quelle: Die Kunst, Kanzleien mit Kunst zu schmücken

Collector’s know-how: 3 Broschüren über Kunstkauf, Kunstraub und Besteuerung

Rechtsanwalt Dr. Hannes Hartung gehört zu den bekannten Kunstanwälten Deutschlands. Seit 2000 ist er Experte für internationales Kunstrecht und vertritt seine Mandanten in allen Lebenswirklichkeiten und Facetten rund um Kunst, Kultur, Stiftungen, Erbrecht und Steuern. In seiner GalerieKanzlei im Kunstareal München unterstützt er junge und arrivierte Kunst.

In den folgenden drei Ausgaben zur Serie „Collector’s know-how“ unserer ARTIMA-AKTUELL Broschüren schreibt er über die wichtigen Themen für alle Kunstfreunde:

  • Kunstkauf und Haftung
  • Herausforderungen Raubkunst, entartete Kunst und Beutekunst
    Ein Leitfaden für die Praxis
  • Kunstbewertung, Besteuerung und Sammlungsnachfolge

Unsere Collectors´ Know-How Broschüren sollen Ihnen als Kunstfreund und Kunstsammler prägnant praxisrelevante und rechtliche Informationen zu allen für Sie interessierenden Themengebieten geben. Der Fokus liegt dabei auf der Vermittlung von essentiellem Praxiswissen im Schnittpunkt zwischen Kunst, Recht und Steuern. Die Broschüre zu den Herausforderungen Raubkunst, entartete Kunst und Beutekunst ist darüber hinaus schon ein kleiner Praxisleitfaden. ARTIMA-AKTUELL und Dr. Hannes Hartung wünschen Ihnen eine anregende und gewinnbringende Lektüre.

Quelle: Collector’s know-how_Hartung ARTIMA Aktuell – Artikel Ratgeber – ARTIMA

The Brexit and the International Art Market – Art Market View in the Private Art Investor by THEMIS

DR. HANNES HARTUNG IS FOUNDING PARTNER OF THEMIS HARTUNG & PARTNER RECHTSANWÄLTE (LAWYERS) IN MUNICH. FRANZISKA STALLEICKEN MLITT IS SENIOR ASSOCIATE AT THEMIS HARTUNG & PARTNER RECHTSANWÄLTE.
FURTHER INFO AT WWW.THEMIS.PARTNERS.

It is only the beginning of the year, but the art industry already faces a number of uncertainties – all thanks to Brexit.

If the European Parliament approves Britain’s withdrawal treaty, Britain will officially leave the EU on January 31st. The extent of changes to the art market after an agreed transition period largely remains subject to speculation.

While the main players in the auction house and gallery world – relying on long-standing experience of trading with third countries – will likely remain unaffected, smaller and mid-level galleries may feel a detrimental economic impact.

As Prime Minister Boris Johnson has previously pointed out: Great Britain remains part of an EU customs union, certain customs formalities are likely to be unavoidable.

While leaving the EU is likely there will be additional taxes, meaning increased expense and hassle. Some see it as an opportunity for the UK to create its own art-trade regulations, change the ‘Droit de suite’ and possibly further reduce its VAT import rates to be more competitive against China, which is at 3% import VAT and the US, at 0%. Currently, import VAT in England is 5 % – the lowest rate allowed under EU rules – compared to Spain’s 21%.

Brexit may also enhance a recent shift towards Paris as the European art hub. Influential figures such as a White Cube director, Mathieu Paris, talk of a “Paris renaissance”, also observed with David Zwirner, White Cube, US gallery Freedman Fitzpatrick and prominent collectors Pinault & Arnault opening art spaces in Paris.

As artist Tracey Emin puts it, Paris may not replace London, but it may present a way of changing perceptions and expressing the European identity.

Berlin, too, has seen an increase in its arts sector. In 2015, 109 British citizens were naturalised in Berlin. In 2017, the number rose to 1,272, including many creative people and artists due to more-affordable rent, living costs and a better social security system. This trend may continue as, so far, the ease of movement has played a vital role in the UK’s rank as the second largest art-industry market worldwide after the US.

After all, artists are dependent on international freedom of movement and are the first to be affected when public funds for cultural projects are cut – or if the EU’s funding is frozen.

 

Quelle: THEMIS Hartung & Partner Rechtsanwälte mbB | The Brexit and the International Art Market – Art Market View in the Private Art Investor by THEMIS

JUVE berichtet über unseren neuen Berliner Standort in der Eisenzahnstraße 4

Die auf die Beratung im Umfeld von Kunst, Kultur und Medien spezialisierte Münchner Kanzlei Themis Hartung & Partner hat im Januar einen Standort in Berlin eröffnet. Die Büroleitung übernahm Konstantin von Reden-Lütcken (47), der als Equity-Partner zu Themis kam und zuvor in eigener Kanzlei tätig war.

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Konstantin von Reden-Lütcken

Von Reden-Lütcken ist neben seinem Fokus auf das Urhebermedienrecht auch auf die Beratung zu strafrechtlichen Themen sowie zu Compliance im Kapitalmarkt spezialisiert. Seit 20 Jahren ist er als Anwalt tätig und hatte unter anderem bei Thomsen Partner und der früheren Kanzlei Eggers Malmendier gearbeitet. Neben von Reden-Lütcken berät von Berlin aus noch ein Counsel für Themis. In der Hauptstadt ist die Kanzlei unter anderem wegen ihres Kontakts zum Deutschen Schauspielverband bekannt.

Gründungs- und Namenspartner Dr. Hannes Hartung hat von München aus sein deutschlandweites Beratungsgeschäft im Kunst- und Kulturgutschutzrecht aufgebaut, wozu er Künstler, Auktionshäuser und Sammler seit vielen Jahren berät. Auch an ihrem Hauptstandort ist die Kanzlei zuletzt mit zwei Associates auf insgesamt fünf Berufsträger gewachsen. Neben Hartung berät vor Ort noch Maria Markatou auf Partnerebene. (Martin Ströder)

Quelle: THEMIS Hartung & Partner Rechtsanwälte mbB | JUVE berichtet über unseren neuen Berliner Standort in der Eisenzahnstraße 4

VG Berlin, Urteil vom 22. Januar 2015 – Az. VG 1 K 228.11

Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin zu Werken der Sammlung von Florian Karsch (Galerie Nierendorf), dass nach einer Verfahrensdauer von 9 Jahren feststellt, dass bis auf eine Ausnahme kein Werk als national wertvoll einzustufen ist:

Die zulässige Anfechtungsklage des Klägers zu 1. hat in dem aus dem Tenor ersichtlichen Umfang Erfolg. Der angefochtene Bescheid vom 22. Juni 2011 ist hinsichtlich der Werke „Schönheit, Dich will ich preisen“ und „Belebte Straßenszene“ von George Grosz, „Ertüchtigung“ von Hannah Höch, „Zwischen Bäumen stehendes Mädchen“ von Otto Mueller sowie „Zwei nackte Tanzende“ und „Mädchen auf violettem Sessel“ von Ernst Ludwig Kirchner rechtswidrig und verletzt den Kläger insoweit in seinen Rechten (§ 113 Abs. 1 Satz 1 der Verwaltungsgerichtsordnung – VwGO –). Hinsichtlich des Werkes „Brillantenschieber im Café Kaiserhof“ von George Grosz ist er rechtmäßig (nachfolgend I.).

Es steht zu hoffen, dass künftige Verfahren schneller abgewickelt werden.

Quelle: VG Berlin, Urteil vom 22. Januar 2015 – Az. VG 1 K 228.11

VG Dresden, 05.11.2008 – 5 K 1837/05 – Statthaftigkeit einer Anfechtungsklage gegen die Mitteilung über die Einleitung des Eintragungsverfahrens nach dem Kulturgutschutzgesetz (KultgSchG); Anspruch auf Unterlassung der Eintragung einer Musikbibliothek in e

Quelle: VG Dresden, 05.11.2008 – 5 K 1837/05 – Statthaftigkeit einer Anfechtungsklage gegen die Mitteilung über die Einleitung des Eintragungsverfahrens nach dem Kulturgutschutzgesetz (KultgSchG); Anspruch auf Unterlassung der Eintragung einer Musikbibliothek in e

Bundesverwaltungsgericht | Entscheidung | BVerwG 7 C 12.10

1. Die Mitteilung über die Einleitung eines Eintragungsverfahrens nach dem Kulturgutschutzgesetz stellt keinen Verwaltungsakt i.S.v. § 35 Satz 1 VwVfG dar. 2. Das Kulturgutschutzgesetz findet auch auf solche Vermögensgegenstände Anwendung, die ihren jüdischen Eigentümern in der Zeit vom 30. Januar 1933 bis zum 8. Mai 1945 durch nationalsozialistische Unrechtsmaßnahmen entzogen und nach der Wiedervereinigung gemäß § 1 Abs. 6 VermG restituiert worden sind.

Quelle: Bundesverwaltungsgericht | Entscheidung | BVerwG 7 C 12.10