Kategorien
Aktuelles Denkmalschutz Kunstrecht | Art & Culture THEMIS Law

Germany Sets Guidelines for Repatriating Colonial-Era Artifacts – The New York Times

Bericht in der New York Times zum Umgang in Deutschland mit Kulturgütern aus ehemaligen Kolonien mit einem Statement von Dr. Hannes Hartung:

But many critics say that German museums still have much work to do.

Hannes Hartung, a lawyer specializing in art and artifacts who is also a lecturer at the University of Munich, said that the newly signed agreement was “soft law.” The pact is not legally binding and does not create any reliable legal framework, he added.

“These basic points will not make any legal claims in Germany easier,” he said in an interview.

A major hurdle for legal claims is the question of who can represent groups of peoples, tribes or families who owned the artifacts more than a century ago.

***

Auf Deutsch:
Aber viele Kritiker sagen, dass die deutschen Museen noch viel Arbeit vor sich haben.

Hannes Hartung, ein auf Kunst und Artefakte spezialisierter Jurist, der auch an der Universität München lehrt, sagte, die neu unterzeichnete Vereinbarung sei „soft law“. Der Pakt sei nicht rechtsverbindlich und schaffe keinen verlässlichen Rechtsrahmen.

„Diese grundlegenden Punkte werden keine Rechtsansprüche in Deutschland erleichtern“, sagte er in einem Interview.

Eine große Hürde für Rechtsansprüche ist die Frage, wer Gruppen von Völkern, Stämmen oder Familien vertreten kann, die die Artefakte vor mehr als einem Jahrhundert besaßen.

Quelle: Germany Sets Guidelines for Repatriating Colonial-Era Artifacts – The New York Times

Kategorien
Aktuelles Compliance & Defence Kunstrecht | Art & Culture THEMIS Law

Gulbenkian case highlights authorities’ failure to pursue art fraud

Weiterer Bericht in Art Critique über die Schwierigkeiten im Vorgehen gegen dreiste internationale Kunstkriminalität mit einem Statement von RA Dr. Hannes Hartung:

It’s not the only controversy in which Gulbenkian is embroiled, either: she apparently cheated an art collector out of an Andy Warhol print and stole £50,000 from former client Jacqui Ball. The Warhol fraud – originally reported in the Art Newspaper – came to light when the collector realised that Gulbenkian had pocketed, rather than passed on, the £115,000 paid by a London dealer to acquire the Queen Elizabeth II print. The deception was reported when Gulbenkian was already under investigation for the Ticolat crime.

Gulbenkian acquired her society credentials when she married into one of Europe’s most respected art-collecting families – a connection that Hannes Hartung, who is coordinating legal action in both cases, believes Gulbenkian is cynically exploiting to ‘lure in victims’.

Es ist auch nicht die einzige Kontroverse, in die Gulbenkian verwickelt ist: Sie soll einen Kunstsammler um einen Andy-Warhol-Druck betrogen und 50.000 Pfund von der ehemaligen Klientin Jacqui Ball gestohlen haben. Der Warhol-Betrug – über den ursprünglich in der Kunstzeitung berichtet wurde – kam ans Licht, als der Sammler erkannte, dass Gulbenkian die 115.000 £, die ein Londoner Händler für den Erwerb des Holzschnitts von Königin Elisabeth II. bezahlt hatte, eher eingesteckt als weitergegeben hatte. Die Täuschung wurde gemeldet, als gegen Gulbenkian bereits wegen des Ticolat-Verbrechens ermittelt wurde.

Gulbenkian erwarb ihr gesellschaftliches Ansehen, als sie in eine der angesehensten Kunstsammlerfamilien Europas einheiratete – eine Verbindung, die Hannes Hartung, der in beiden Fällen die rechtlichen Schritte koordiniert, nach Ansicht von Gulbenkian zynisch ausnutzt, um „Opfer anzulocken“.

 

Quelle: Gulbenkian case highlights authorities’ failure to pursue art fraud

Kategorien
Aktuelles Compliance & Defence Kunstrecht | Art & Culture THEMIS Law

German socialite Angela Gulbenkian faces second criminal case over Warhol picture | The Art Newspaper

Bericht im Art Newspaper über die Verfahren gegen Angela Gulbenkian in London und gegen ihre Mutter in München. RA Dr. Hartung vertritt u.a. die Verfahren gegen die Mutter von Angela Gulbenkian in München.

Since then, the print has been sold again, according to Hannes Hartung, the lawyer acting for the London dealer in the new case as well as leading the legal action in Germany concerning the Kusama pumpkin. “We do not know where the Warhol is now, but Gulbenkian kept the money,” he adds.

Gulbenkian faces trial on 11 May in London, where she also has a residence, after being charged last May with two counts of theft: one relating to the pumpkin sculpture; the other relating to the theft of £50,000 from client Jacqui Ball. Gulbenkien entered not guilty pleas to both charges at Southwark Crown Court in September and has vigorously denied any allegations of theft.

Auf Deutsch:

Seither wurde die Druckgraphik wieder verkauft, so Hannes Hartung, der Anwalt des Londoner Händlers in dem neuen Fall, der auch die Klage in Deutschland wegen des Kürbisses von Kusama vertritt. „Wir wissen nicht, wo der Warhol jetzt ist, aber Gulbenkian hat das Geld behalten“, fügt er hinzu.

Gulbenkian muss sich am 11. Mai in London, wo sie auch einen Wohnsitz hat, vor Gericht verantworten, nachdem sie im vergangenen Mai in zwei Fällen wegen Diebstahls angeklagt worden war: zum einen wegen Diebstahls der Kürbisskulptur und zum anderen wegen Diebstahls von 50.000 Pfund von der Klientin Jacqui Ball. Gulbenkien hat im September vor dem Southwark Crown Court in beiden Anklagepunkten auf „nicht schuldig“ plädiert und alle Vorwürfe des Diebstahls energisch zurückgewiesen.

Quelle: German socialite Angela Gulbenkian faces second criminal case over Warhol picture | The Art Newspaper

Kategorien
Aktuelles Kunstrecht | Art & Culture THEMIS Law

RA Dr. Hannes Hartung erstreitet mit Dr. von Plehwe wichtiges Urteil beim Bundesgerichtshof

Ein Wohnungseinbruch ist für jeden ein Albtraum. Noch schlimmer ist es, wenn hierbei persönliche Dinge, die einem ans Herz gewachsen sind, brutal entwendet werden. Der bekannte deutsche Maler Hans Purrmann hat seine Frau in dem schönen Werk Frau im Sessel in Sorrent im Jahr 1924 porträtiert und später seiner Tochter geschenkt. Daneben wurde das Werk Blumenstrauß aus dem Jahr 1939 gestohlen.

In einem wegweisen Urteil hat der Bundesgerichtshof am 19. Juli 2019 den Eigentümerschutz gestärkt. Die Berufung ist von uns zuvor vor dem Oberlandesgericht Nürnberg vertreten worden.

Quelle: THEMIS Hartung & Partner Rechtsanwälte mbB | RA Dr. Hannes Hartung erstreitet mit Dr. von Plehwe wichtiges Urteil beim Bundesgerichtshof

Kategorien
Aktuelles Kunstrecht | Art & Culture THEMIS Law

Erfolgreiche Restitution eines Beutekunstgemäldes nach Polen

Dr. Hannes Hartung hat erfolgreich für die Republik Polen ein Gemälde von Marcin Zaleski nach Hause geholt.
Hierfür handelte er mit dem ehemaligen Besitzer eine einvernehmliche Lösung aus.

Dies ist bereits die zweite erfolgreiche Restitution von Beutekunst an die Republik Polen durch Dr. Hartung.

Das Bild zeigt das Innere der Mailänder Kathedrale und wurde während des zweiten Weltkrieges von NS-Kunsträubern
nach Österreich verschleppt und dort bei einem Auktionshaus versteigert.

Weitere Informationen zu diesem Fall können Sie hier lesen (auf Englisch).

Quelle: THEMIS Hartung & Partner Rechtsanwälte mbB | Erfolgreiche Restitution eines Beutekunstgemäldes nach Polen

Kategorien
Compliance & Defence Kunstrecht | Art & Culture Presse THEMIS Law

THEMIS Hartung & Partner Rechtsanwälte mbB | Jahresrückblick 2019

Liebe Freundinnen und Freunde der Kanzlei,

Schon wieder neigt sich ein tolles Jahr seinem Ende zu. Dankbar und zufrieden blicke ich darauf zurück. Wir konnten viele Fälle erfolgreich abschließen.

So führte u.a. unsere Strafverteidigung von Auktionatoren bei einem großen Strafprozess mit 190 Anklagepunkten zur Einstellung des Verfahrens. Durch das ganze Jahr hinweg haben wir mit Freude und Engagement für unsere Mandanten gekämpft, für ihre Rechte, für ihr Eigentum, für ihre Persönlichkeitsrechte und für vieles mehr.

Eine kleine Auswahl besonderer Fälle des Jahres 2019 finden Sie in unseren Art Law Highlights 2019 unten. Wir bleiben dran und freuen uns auf die Herausforderungen der Zukunft und das Jahr 2020.

Am Meisten freuen wir uns aber auf den weiteren Austausch mit Ihnen!

Fröhliche Weihnachten und ein glückliches, erfolgreiches und gesundes neues 2020!

Herzlichst

Ihr Hannes Hartung

Quelle: THEMIS Hartung & Partner Rechtsanwälte mbB | THEMIS Hartung & Partner | Jahresrückblick 2019

Kategorien
THEMIS Law

Voreingenommenheit 

Es wird viel darüber diskutiert, wie das Rechtssystem mit Hilfe digitaler Hilfsmittel verbessert werden kann. Es geht dabei um die Vereinfachung der Kommunikation zwischen Gericht und Anwälten sowie unter Anwälten, die Einrichtung von vorgerichtlichen oder außergerichtlichen Streitschlichtungsmechanismen bis zur Diskussion, ob es Gerichte im Internet geben sollte. Dies ist alles schön und gut und diskussionswürdig. Allerdings geht es dabei lediglich um die Digitalisierung von Verfahren, von Hilfsmitteln oder anders gesagt dem Handwerkszeug. Eine technische Modernisierung von Abläufen und Verfahren ändert nichts an einem Grundproblem, dem Menschen selbst.

 

Quelle: Voreingenommenheit – Rechtsanwalt Konstantin von Reden-Lütcken

Kategorien
THEMIS Law

Der Anwalt als Helfer in der Krise 

Rechtsanwälte haben in vielen Fällen mit Krisen (ihrer Mandanten) zu tun. Sie sind jedoch nicht dazu ausgebildet, Mandanten anders als durch rechtlichen Rat zu unterstützen. Dennoch kann allein das Zuhören, das eine der wichtigsten Funktionen des Rechtsanwalts ist, helfen.

Grundlage eines fast jeden Mandats (jedenfalls in der Strafverteidigung und im Schadensersatzrecht) ist eine Geschichte. Die Geschichte erzählt der Mandant, der Anwalt hört zu.

 

Quelle: Anwalt in der Krise – Rechtsanwalt Konstantin von Reden-Lütcken

Kategorien
Aktuelles THEMIS Law Urteile

Meinungsfreiheit und Fake News 

image title

„Fake News“, also „Lüge“, sind seit fast zwei Jahren Schlagworte von Politikern, um sich als Opfer von angeblichen Pressekampagnen zu gerieren. Dies ist eine gefährliche Tendenz, die eines der wesentlichsten Freiheitsgrundrechte aller Demokratien, nämlich der Meinungsfreiheit (in Deutschland durch Artikel 5 Abs. 1 GG geschützt) bedroht.

Warum ist das so?

Quelle: Meinungsfreiheit und Fake News – Rechtsanwalt Konstantin von Reden-Lütcken

Kategorien
THEMIS Law

Auf den Hund gekommen 

Ein außergewöhnlicher Fall:

Es war einmal vor langer langer Zeit in einer weit weit entfernten anderen Zeit, als es manchmal sogar noch schneite und Abstand kein Thema war.

Einer der wenigen hauptberuflichen Hundeschlittenführer in Deutschland verdiente seines und das tägliche Brot seiner Hunde, indem er Touristen mit seinem Hundeschlitten durch Parks kutschierte.

Quelle: Auf den Hund gekommen – Rechtsanwalt Konstantin von Reden-Lütcken

Kategorien
Compliance & Defence THEMIS Law

RA Hannes Hartung: Compliance und Litigation PR – YouTube

Kategorien
Kunstrecht | Art & Culture THEMIS Law

Die Kunst, Kanzleien mit Kunst zu schmücken

Eine Kanzlei, in der leere Wände und ein nichts­sa­gender Eingangsbereich vor­herrschen, ist kein Ort zum Wohlfühlen, aber der perfekte Anlass, sich mit Kunst zu beschäftigen. Ein paar Bilder an der Wand können nämlich Wunder vollbringen, was die Wirkung eines Raums angeht. Da reicht oft schon das eine, mit viel Bedacht gewählte Werk. Man muss ja nicht gleich soweit gehen, seine Räumlichkeiten zur Galerie umzugestalten. Oder doc­h?

Die Kanzlei als Galerie

Dr. Hannes Hartung von der Kanzlei THEMIS Hartung & Partner in München hat vor gut zwei Jahren die Initiative ergriffen und tatsächlich den Empfang sowie das Besprechungszimmer der Kanzlei in eine Galerie verwandelt. Die passend benannte ›GalerieKanzlei‹ liegt in Sichtweite der Münchner Pinakothek der Moderne. Natürlich ist Dr. Hartung selbst Sammler, genauso wie einige seiner Mandanten – schließlich ist er auch ein nicht ganz unbekannter Kunstrechtler.

 

Quelle: Die Kunst, Kanzleien mit Kunst zu schmücken

Kategorien
Aktuelles Presse THEMIS Law

JUVE berichtet über unseren neuen Berliner Standort in der Eisenzahnstraße 4

Die auf die Beratung im Umfeld von Kunst, Kultur und Medien spezialisierte Münchner Kanzlei Themis Hartung & Partner hat im Januar einen Standort in Berlin eröffnet. Die Büroleitung übernahm Konstantin von Reden-Lütcken (47), der als Equity-Partner zu Themis kam und zuvor in eigener Kanzlei tätig war.

Reden-Lütcken_Konstantin_von

Konstantin von Reden-Lütcken

Von Reden-Lütcken ist neben seinem Fokus auf das Urhebermedienrecht auch auf die Beratung zu strafrechtlichen Themen sowie zu Compliance im Kapitalmarkt spezialisiert. Seit 20 Jahren ist er als Anwalt tätig und hatte unter anderem bei Thomsen Partner und der früheren Kanzlei Eggers Malmendier gearbeitet. Neben von Reden-Lütcken berät von Berlin aus noch ein Counsel für Themis. In der Hauptstadt ist die Kanzlei unter anderem wegen ihres Kontakts zum Deutschen Schauspielverband bekannt.

Gründungs- und Namenspartner Dr. Hannes Hartung hat von München aus sein deutschlandweites Beratungsgeschäft im Kunst- und Kulturgutschutzrecht aufgebaut, wozu er Künstler, Auktionshäuser und Sammler seit vielen Jahren berät. Auch an ihrem Hauptstandort ist die Kanzlei zuletzt mit zwei Associates auf insgesamt fünf Berufsträger gewachsen. Neben Hartung berät vor Ort noch Maria Markatou auf Partnerebene. (Martin Ströder)

Quelle: THEMIS Hartung & Partner Rechtsanwälte mbB | JUVE berichtet über unseren neuen Berliner Standort in der Eisenzahnstraße 4

Kategorien
Aktuelles Kunstrecht | Art & Culture Presse THEMIS Law

Beitrag von RA Dr. Hannes Hartung in der NJW: Wege zur gerechten und fairen Lösung bei NS-Raubkunst

Quelle: THEMIS Hartung & Partner Rechtsanwälte mbB | Beitrag von RA Dr. Hannes Hartung in der NJW: Wege zur gerechten und fairen Lösung bei NS-Raubkunst

Kategorien
Aktuelles Kunstrecht | Art & Culture Presse THEMIS Law

Raubkunstdebatte: Die letzte Chance für den Welfenschatz – WELT

Analyse von RA Dr. Hannes Hartung zur Rückgabedebatte um den Welfenschatz und Klage gegen die SPK vor US-Gerichten in der WELT.

 

Quelle: Raubkunstdebatte: Die letzte Chance für den Welfenschatz – WELT